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Paradies
gestrandet
liegen wir
sandeinwärts
mit tausend nadelstichen
blicke ich
sehe doch nur
deine zaghafte
silhouette.
unsere worte
stauben
durstig -
die wellen
verwischen
unsere spur. _________________ wortlos. |
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silberkätzchen
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Do Jan 28, 2010 18:51
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Ich mag die Worte die stauben. Aber ich mag das Verb staben nicht so
Aber, ich verstehe es nicht so ganz, das Gedicht. |
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Sleenja
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Mo Aug 30, 2010 20:12
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Hm... ganz verstehen wäre vermutlich zuviel verlangt, weil es ziemlich persönlich ist.
Aber...bevor ich dir verrate, um was es wirklich geht , wüsste ich gerne, WAS du denn darin siehst, verstehst, herauslesen kannst...
Fände nämlich einen Interpretationsansatz von außen ziemlich interessant!  _________________ wortlos. |
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silberkätzchen
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Di Aug 31, 2010 11:20
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Ich bin eine Niete im interpretieren, aber dir zuliebe ;-)
Die beiden kamen ja aus dem Wasser, liegen jetzt "sandeinwärts", haben also die Vergangenheit hinter sich gelassen und blicken in die Zukunft, das Paradies (die Insel). Ja und die Wellen verwischen ja die Vergangenheit-Spur.
dann die mittleren zwei Strophen finde ich verwirrend. Warum blickt er/sie mit Nadelstichen? Vodoo? Wut?
Und warum sieht er/sie DOCH nur die silhouette? ist da nichts, wo die Nadeln hinstechen könnten? Kein Inhalt, keine Seele?
Aber dann ist es auch kein Paradies, oder? Im Paradies ist doch alles perfekt?
Worte haben sie lange nicht mehr gebraucht, sie sind durstig nach dem neuen, nach einer Wiederbelebung. Irgendwie so? (Kriege ich jetzt den Stempel offizielle Niete?^^) |
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Sleenja
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Di Aug 31, 2010 19:38
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Wieso Niete?
Klingt doch schon mal ganz gut..
Also der Ansatz mit der Vergangenheit und der Zukunft ist sogar richtig gut.
Und das Paradies ist zweideutig, war es schon immer, ein Paradies birgt auch Gefahren.
Die tausend Nadelstiche sind ganz einfach Sand in ihren Augen, auch im übertragenen Sinne. Es ist soviel passiert, in der Vergangenheit, auch zwischen den beiden, daß der Blick aufs Paradies getrübt ist und nicht richtig erkannt wird. Der Sand in den Augen, der weiche Sand in dem sie gestrandet sind, blendet noch und tut auch weh (wie Nadelstiche?).
Und sie weiß genau, daß er neben ihr ist, kann aber nur die Umrisse erkennen. Daran ist sowohl der Sand als auch die Vergangenheit schuld. Es ist viel passiert, da liegen zwei vertraute Menschen, die die Hölle / den Sturm hinter sich gelassen haben und sich selbst ein wenig neu entdecken müssen, das Ganze in dem Anderen wiederfinden müssen, in diesem neuen Paradies.
Die Worte stauben, sind verbraucht alt, und gleichzeitig sind beide "durstig" ... wollen dieses neue Leben, wollen einen Neubeginn und wissen aber noch nicht so ganz, wo sie da anfangen sollen. Und bleiben deshalb erstmal erschöpft im Sand liegen.
Und vielleicht ist das auch Vorsicht..denn auch das Paradies birgt Gefahren, die man erstmal nicht erkennt. Und ist zugleich Paradies, ohne perfekt zu sein, von Anfang an. _________________ wortlos. |
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silberkätzchen
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Do Sep 02, 2010 16:25
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